Unternehmungen und Reisen
Berlinreise 2008
Kulturreise der Liedertafel Au Berlin - 2008
Donnerstag, 11. September 2008 bis Sonntag, 14. September 2008
Die Liedertafel Au unternahm vom 11. September bis 14. September 2008 ein Kulturreise nach Berlin.
Während der sechsstündigen Fahrt mit dem Grüner-Bus wurden die Teilnehmer mit Kuchen, Brotzeit und Getränken gut versorgt. Nach der späten Ankunft wurden schnell die Hotelzimmer verteilt um dann zum gemeinsamen Abendessen aufzubrechen.
Chris Weck, jahrelanger Auer Bürger - in führender Position beim Deutschland-Funk in Berlin tätig - lud die Liedertafel am 2. Tag zu einer ausführlichen Besichtigung ein.
Hier konnten alle sehen und hören wie Rundfunksendungen entstehen. Bei einem kleinen Imbiss und mit dem "Hollerdauer Marsch" klang die interessante Führung des Deutschland-Funkes aus.
Abends zog es dann noch einen großen Teil der Liedertafel zum Kabarett in den Hoppegarten.
Am Samstag gings dann mit dem Schiff durch das schöne Berlin. Eine Stadtführerin erklärte dabei die vielen Sehenswürdigkeiten. Der Höhepunkt dieses Tages war die Besichtigung des Bundestages.
Nachdem Samstags keine Abgeordneten anwesend waren, bekam die Liedertafel von einer Angestellten aufschlussreiche Informationen.
Der letzte Tag führte nach Potsdam zum Sommerschloss Sanssouci. Dieses Schloss ließ Friedrich II (der Große) nach eigenem Entwurf bauen. Im herrlichen Schlosspark bekam die Liedertafel eine interessante und umfangreiche Führung. Nach einem gemeinsamen Essen wurde es dann Zeit ans Heimfahren zu denken. Spät am Abend traf die Liedertafel wohlbehalten und ohne besondere Zwischenfälle in Au wieder ein.
Bericht: Vitus Schuster
Dresden Reise 2009
Ausflug der Liedertafel Au
Freitag, 09. Oktober 2009
Abfahrt in Au um 11:32 Uhr
ca. 18:00 Uhr Check-In im Hotel
Elbflorenz im World Trade Center Rosenstr. 36
Tel. 0351 8640-0
Bei allen Zimmern unseres Hotels gehören das Direktwahltelefon, WLAN Anbindung, Kabel- Farb- TV, Minibar, Zimmersafe und Haartrockner zur Ausstattung. Die direkte Anbindung des Hotels an das World Trade Center ermöglicht bequemes Einkaufen und angenehme Stunden in einem der gemütlichen Restaurants.
Und noch ein Extra: das beliebte zweite Kopfkissen gehört zum Standard in jedem Zimmer.
19:16 Uhr Fußmarsch (ca 15 Minuten) in die Altstadt
20:00 Uhr Präsentation mit Orgelkonzert in der Frauenkirche
Die Frauenkirche Dresden blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Bereits die verschiedenen Vorgängerkirchen waren der Mutter Gottes geweiht und trugen den Namen Frauenkirche.
Im 18. Jahrhundert entstand dann der berühmte Kuppelbau George Bährs, der zweihundert Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche zerstört. Ihre Ruine verblieb als Mahnmal im Herzen der Stad
Die Präsentation Frauenkirche mit Orgelmusik verbindet stilvoll die Elemente der Kirchenführung und des Orgelkonzertes. Erfahrene ehrenamtliche Kirchenführer erläutern die Geschichte und den Wiederaufbau der Frauenkirche und führen in die Gestaltung und Symbolik des Innenraumes ein. Frauenkirchenorganist, Frauenkirchenkantor und Gastorganisten bringen die Kern-Orgel mit ausgewählten Werken namhafter Komponisten vielfältig zum Klingen. Da der Kirchraum von jedem der angebotenen Plätze gut einsehbar ist, verbleiben die Besucher während der von Orgelmusik umrahmten Präsentation auf ihren Plätzen.
21:00 Uhr Essen im Pulverturm an der Frauenkirche
Fast jede Kleinstadt besaß in früheren Zeiten einen Pulverturm.
Der Dresdner jedoch war mit einer Höhe von 23 Metern ein
wahrer Riese. Nachgemessen wurden 18 Meter Durchmesser,
das sind etwa 33 Dresdner Ellen. Die ebenfalls ermittelte
größte Mauerdicke ist über 2 Meter.
Ausflug der Liedertafel Au
Samstag, 10. Oktober 2009
08:59 Uhr Fahrt zur Sächsischen Schweiz –Bastei
09:59 Uhr Besichtigung Basteibrücke und Felsenburg Die Bastei gehört zu den bekanntesten Naturdenkmälern Deutschlands seit 200 Jahren. Sie ist der herausragende Aussichtspunkt der Felskante entlang der Elbe. Sie liegt auf der rechten Elbseite oberhalb des Ortes Rathen.Im Jahre 1826 baute man für den Fremdenverkehr eine neue hölzerne und 1850 - 1851 die noch heute stehende steinerne Basteibrücke. Sie ist zu einem Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz geworden.Von der Bastei erreicht man über die Basteibrücke die Felsenburg Neurathen, die größte Felsenburg der Sächsischen Schweiz. Die Reste der Burg, etwa Balkenfalze und aus dem Fels gehauene Räume, eine Zisterne und aufgefundene Steinkugeln mittelalterlicher Steinschleudern bzw. Katapulte können auf einem eigenen Rundgang besichtigt werden. Eine rekonstruierte Steinschleuder wurde 1986 in der Felsenburg aufgestellt.Wir stehen 193 m über den Elbstrom, der unmittelbar zu unseren Füßen fließt und genießen den unverwechselbaren romantischen und großartigen Landschaftausblick. Zur Sensation wird die Aussicht aber erst durch die schmale über den Abgrund vorgeschobene Felskanzel.
Möglichkeit zum Mittagessen
12:14 Uhr Fahrt nach Pillnitz
12:44 Uhr Spazieren im Schlossgarten Pillnitz
Der Park:In den Jahren um 1780 als englischer Garten um das Schloss angelegt zeigt er sich noch heute von seinen schönsten Seiten - in den Jahreszeiten entsprechenden Bepflanzungen und seiner Anmut im Winterhalbjahr. Krönung der botanischen Merkmale ist die 1770 aus Japan eingeführte Kamelie, die jedes Frühjahr mit ihrer Blütenpracht viele Besucher anzieht.
Das Schloss: Das Gelände mit den ursprünglichen Schlössern wechselte einst oft den Besitzer. Im Jahre 1694 erwarb es Kurfürst Johann Georg IV. der es seiner Mätresse schenkte. Später zog August der Starke in diesen Besitz ein und vermachte ihn seiner Geliebten, der Gräfin Cosel - bis sie in Ungnade fiel. Danach ließ August der Starke das Gelände mit großem Aufwand umgestalten - für seine spektakulären Garten- und Wasserspiele. n den Jahren 1720 bis 1723 entstand das Wasserpalais mit seiner Freitreppe zur Elbe, gegenüber der Elbinsel. Ein Jahr später wurde das Bergpalais errichtet. Wegen des exotischen Baustiles, an das Chinesische angelehnt, nennt man beide zusammen auch "Indianisches Palais". Die Flügelgebäude kamen später, ca 1790, hinzu.
13:44 Uhr Abfahrt von Pillnitz mit dem Schiff nach Dresden
14:46 Uhr Ankunft und freie Zeit
alternativ:
14:59 Uhr Treffpunkt am Haupteingang der Kathedrale/Hofkirche
Spaziergang mit Herrn Erwin Rieder (ca. 2 Std.) durch die Neustadt über die Augustusbrücke zum Blockhaus, Goldener Reiter, Hotel Bellevue–Canaletto-Palais (Garten mit toller Aussicht), Königstraße zum Albertplatz, Kästner Museum, Brunnen von R. Dietz (1880) u.a.
16:45 Uhr Neustädter Bahnhof: Busfahrt zum Hotel; Opernmuffel haben frei
Opernliebhaber:
17:30 Uhr Abendessen im Hotel
(auch für Opernmuffel möglich)
18:30 Uhr Abfahrt zur Semperoper
Die Semperoper ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Dresdens. Der prunkvolle Bau gilt heute
als eines der schönsten Musiktheater Europas. Gottfried Semper schuf das berühmte Opernhaus, welches 1841 als das erste Königliche Hoftheater eröffnet wurde.. Als Dresden 1945 von den Alliierten bombardiert wurde, sank auch die Semperoper in Schutt und Asche. Es vergingen 22 Jahre, bis 1977 die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau erfolgte. Am 13. Februar 1985 – 40 Jahre nach seiner Zerstörung – wurde das 3. Dresdner Opernhaus mit Webers „Freischütz“ eröffnet.
Wie schon im 19. Jahrhundert sind die Betrachter auch heute noch von dem Baustil der italienischen Renaissance fasziniert. Die Fassade der Semperoper ist bogenförmig gestaltet und mit zahlreichen großen Rundbogenfenstern und Säulen verziert. Die dritte Etage ist gegenüber den ersten beiden ein wenig zurückgesetzt und etwas schlichter gehalten.
Auch die Innenausstattung versetzt die Besucher in Erstaunen. Treppen und Foyer sind prachtvoll ausgestattet. Außergewöhnlich ist auch die Akustik der Semperoper. Dies wurde nicht durch den Einsatz von Technik oder bestimmten neuartigen Materialien, sondern allein durch die Bauweise erreicht.
19:00 Uhr Beginn von „La Traviata“, von Guiseppe Verdi (1812 – 1901)
in ital. Sprache mit deutschen Untertiteln, Libretto nach „Die Kameliendame“ von A. Dumas
Nach der Oper Treffen in der Hotelbar
Ausflug der Liedertafel Au
Sonntag, 11. Oktober 2009
09:01 Uhr Stadtführung (E. Rieder) Treffpunkt: Rathaus, Goldene Pforte
11:28 Uhr kleine Mittagspause im Cafe Central am Altmarkt
Das Central lädt jeden Sonntag zum herrlichen brunchen ein.
Großes Brunchbuffet in der oberen Etage, lädt ein zum gemütlichen schlemmen und verweilen. Der Brunch findet jeden Sonn- und Feiertag statt und kostet 12,90€ pro Person.
12:31 Uhr Besichtigung und Singen in der Kathedrale/Hofkirche
Im Barockstil wurde 1737 - 55 von Gaetano Chiaveri der größte Kirchenbau von Sachsen (Grundfläche fast 4800 m2) errichtet. Seit 1980 ist die Hofkirche die Kathedrale des Bistums Dresden/Meißen.
Zu den Kostbarkeiten der Innenraum-Ausstattung gehört die geschnitzte Rokkokokanzel von Permoser, sowie ein Altarbild von Mengs. In der Gruft befinden sich Sarkophage der Wettiner Könige sowie ein Gefäß mit dem Herz August des Starken.
anschl. Besichtigung des grünen Gewölbes (ca 1,5 Std.)
13:00 Uhr 1. Gruppe (37) 13:30 Uhr 2. Gruppe (10) 14:00 Uhr 3. Gruppe (4)
Historisches Grünes Gewölbe
Zum 800jährigen Stadtjubiläum Dresdens 2006 wurde das „Historische Grüne Gewölbe“ im Erdgeschoss des Westflügels des Residenzschlosses wieder eröffnet. In diesen Räumlichkeiten realisierte von 1723 bis 1730 August der Starke seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und absolutistischer Macht. Hier präsentierte er seine Schätze einer ausgewählten Öffentlichkeit und begründete damit eines der ältesten Museen Europas.
dazwischen jeweils bei Interesse: mit E. Rieder auf den Rathausturm
16:04 Uhr Rückfahrt nach Au
Herrliche Eindrücke aus Sachsens Weltstadt Dresden
Herbstausflug der Liedertafel Au ins ehemalige „Tal der Ahnungslosen“
Ganz so ahnungslos war die Bevölkerung in und um Dresden zu DDR-Zeiten wohl doch nicht, auch wenn der Empfang des West-Fernsehens oft schwierig war. Von diesen Zeiten ist jedoch nichts mehr zu spüren. Bestätigen können dies die Teilnehmer des diesjährigen Ausflugs der Liedertafel Au. Was in den letzten 20 Jahren auch mit unseren Geldern aus einer Trümmerlandschaft entstanden ist, nötigt Respekt und Bewunderung ab.
Die 50 sangesfreudigen Auer bewältigten bei ihrem heurigen Ausflug ein wahres „Kultur-Mammut-Programm“. Dabei war es am Abfahrts-Freitag noch ruhig. Nach einer kurzweiligen Anfahrt in das sehr schöne Hotel „Elbflorenz“ war ein Orgelkonzert in der herrlich wiederaufgebauten Frauenkirche der abendliche Höhepunkt. Anschließend gaben die Sängerinnen und Sänger der Liedertafel quasi als Botschafter des Marktes Au im historischen Pulverturm Liedgut der Hallertau zum Besten.
Früh am nächsten Morgen ging es mit dem Bus in die Sächsische Schweiz. Bei teilweise sonnigem Wetter war der Fußmarsch über die historische Basteibrücke zur mittelalterlichen Felsenburg jede Anstrengung wert. Der berauschende Blick von der Höhe über das Elbtal belohnte die Auer Wanderschar für die Ausdauer. Nach kurzer Mittagsrast ging es mit dem Bus weiter zu dem berühmten Schlossgarten Pillnitz, dessen botanische Vielfalt zu allen Jahreszeiten erstaunt. Bekannt ist Pillnitz aber vielen eher durch August den Starken, der die Schlösser dort seiner Geliebten - Gräfin Cosel – vermachte.
Freunde der historischen Schifffahrt kamen bei der anschließenden Fahrt mit dem Raddampfer „Dresden“ von Pillnitz ins Zentrum vom Dresden voll auf ihre Kosten. Und dort ging es sofort mit einem durch Erwin Rieder geführten Spaziergang durch Dresden weiter. Der ehemalige Pfaffenhofener hat seit kurzem in Dresden seine neue Heimat gefunden und gibt sein vielfältiges Wissen über Dresden in bayerischer Mundart gerne weiter. Wer nun gedacht hätte, das wäre genug für einen Tag, wusste es natürlich bereits besser, denn für den Abend waren bereits die Karten für die Operette „La Traviata“ in der weltberühmten Semper-Oper gebucht. Wenn auch das Bühnenbild sehr zurückhaltend war, war die musikalische Aufführung von allerfeinster Qualität. Die Aufführung wurde noch Stunden später in der Hotel-Lobby ausführlich besprochen.
Leider litt die sonntägliche Stadtführung durch E. Rieder etwas unter dem nasskalten Wetter. Dennoch waren alle Teilnehmer trotz früher Stunde guter Laune und erfuhren interessantes und wissenswertes aus der Dresdner Stadtgeschichte oder zur Baugeschichte des „Zwingers“. Um den Sonntag zu ehren, gaben die aktiven SängerInnen der Liedertafel zur Mittagszeit in der barocken Hofkirche Kostproben ihres Repertoires. Gleich danach und nebenan gab es im „Grünen Gewölbe“ im Residenzschloss Grund zum Staunen. Realisierte doch hier August der Starke ein barockes Gesamtkunstwerk zur Präsentation seiner nicht unerheblichen Schätze. Beeindruckend auch hier, wie trotz der immensen Kriegsschäden ein Wiederaufbau überhaupt möglich war.
Mit einer Vielzahl von Eindrücken, Bildern, Geschichten und Erlebnissen verabschiedeten sich die Teilnehmer des Liedertafel-Ausflugs aus Dresden. Gesund und wohl behalten – mit viel Gesprächsstoff im Gepäck - waren die Ausflügler aber dann doch froh, wieder zurück in Au zu sein.
